Dauerausstellung

Hermann Harry ist zurück. Der Dandy vom Rhein im Uhrenturm

LLI4Seit dem 2. September 2007 residiert der literarische Schutzpatron der Hermann-Harry-Schmitz-Societät im kleinsten Kulturinstitut in der Landeshauptstadt.

Auf den oberen beiden Ebenen des Uhrenturms (mit insgesamt 26 m2) können sich die Besucher jetzt erstmals dauerhaft ein Bild von der skurrilsten Persönlichkeit Düsseldorf um 1900 machen, die – wie keine andere – mit ihren Conférencen, Sketchen und katastrophalen Erzählungen auf Künstlerfesten und im Schauspielhaus die Zuhörer zu Begeisterungsstürmen hinriss.
DIGITAL CAMERA33 – zum Teil großformatige – Bilder an den Wänden und erklärendes Begleitmaterial in bereitliegenden Mappen auf beiden Ausstellungsebenen geben einen profunden Einblick in das kurze, wechselvolle Leben dieses Ausnahmekünstlers. Ebenso werfen sie ein Licht auf die technische Entwicklung seiner Zeit, an deren Ende bei Schmitz stets die völlige Zerstörung droht: Eine Kaffeemaschine wird da zum lebensbedrohlichen Instrument und die DIGITAL CAMERAWellenbadewanne von Onkel Willibald überschwemmt die ganze Stadt.

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56 hölzernen Treppenstufen führen den Besucher bis hinauf in die Laterne, die End- und Ruhepunkt nach dem Ausstellungsrundgang ist. Sollte der Informationsbedarf nicht gestillt sein, bietet die Publikation „Hermann Harry Schmitz – Der Dandy vom Rhein“ aus dem Droste Verlag dort eine willkommene Gelegenheit, offen gebliebene Fragen zu beantworten, oder einen Blick in die im L+L Verlag erschienene Publikation „Das Buch der Katastrophen“, herausgegeben von Frank Meyer, zu werfen.

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Auf der 3. Ebene ist u.a. eine Lithographie von Bert Gerresheim, 33 Auflage – (vergriffen) zu sehen, die er der HHSSocietät anläßlich des 100. Todestages von HHS geschenkt hat.
Zum HHS Vexierporträt schreibt B.G.:
Das Blatt zeigt HHS als „dandy-eccehomo“ – die Stirn bestückt mit Schreibfederhaltern, die eine „quasi-dornenkrone“ bilden- ein mehrdeutiger Hermann Harry wird hier assoziiert: eine dandy-schmerzliche und schmerzhumorige dichterexistenz.
Die ABB. zeigt links den Entwurf und rechts ein Blatt der endgültigen Ausführung .

Die Präsentation der Ausstellung ist mit maßgeblicher Unterstützung des Theatermuseums der Stadt Düsseldorf zustande gekommen.

Zu sehen ebenso Arbeiten von Studierenden der Hermann-Harry-Schmitz-Abendrealschule (WBK) zu:
Pop-Star HHS 
und die dazu gehörenden Informationen über einen Ankauf.
Die Verkaufserlöse kommen in ungekürzter Höhe dem Förderverein des WBk zu Gute.

Führungen durch die Ausstellungen nach Vereinbarung sind jederzeit möglich – auch im Winterhalbjahr.

Anmeldung per Telefon oder E-Mail.

DIGITAL CAMERAAdresse:
Grafenberger Allee 300 / Uhrenturm
40237 Düsseldorf
Tel.: 0211-22 29 72
E-Mail: hermannharryschmitz42@gmail.com

Öffnungszeiten:
Nur im Sommerhalbjahr (1. April bis ca. Mitte November):
montags von 18 bis 20 Uhr (wenn alle anderen Düsseldorfer Kulturinstitute geschlossen haben!)