Dauerausstellung

Hermann Harry Schmitz  –  Der Dandy vom Rhein im Uhrenturm

Seit dem 2. September 2007 residiert der literarische Schutzpatron der Hermann-Harry-Schmitz-Societät im kleinsten Kulturinstitut in der Landeshauptstadt.

Auf den oberen beiden Ebenen des Uhrenturms können sich die Besucher ein Bild von einer der interessantesten Künstlerpersönlichkeit in Düsseldorf um 1900 machen, die – wie keine andere – mit ihren Conférencen, Sketchen und katastrophalen Erzählungen auf Künstlerfesten und im Schauspielhaus die Zuhörer zu Begeisterungsstürmen hinriss.
33 – zum Teil großformatige – Bilder an den Wänden und erklärendes Begleitmateria auf beiden Ausstellungsebenen geben einen profunden Einblick in das kurze, wechselvolle Leben dieses Ausnahmekünstlers. Ebenso werfen sie ein Licht auf die technische Entwicklung seiner Zeit, an deren Ende bei Schmitz stets die völlige Zerstörung droht: Eine Kaffeemaschine wird da zum lebensbedrohlichen Instrument und die Wellenbadewanne von Onkel Willibald überschwemmt die ganze Stadt.

IDauerausstellung356 hölzernen Treppenstufen führen den Besucher bis hinauf in die
Literatur-Laterne, die End- und Ruhepunkt nach dem Ausstellungsrundgang ist. Sollte der Informationsbedarf nicht gestillt sein, bieten  Publikationen: „Hermann Harry Schmitz – Der Dandy vom Rhein“ aus dem Droste Verlag dort eine willkommene Gelegenheit, offen gebliebene Fragen zu beantworten – oder im „H.H. Schmitz Lesebuch“  (Sonderauflage im Verlag edition virgines anläßlich der GEISTER-Lesung des Trio Infernale am 11. September 2020) und in der Cartoon-Biografie „Hermann Harry Schmitz / Der Katastrophen-Irrzähler“ (IHRER Eintrittskarte und zugleich schmitz:card) zu lesen

DIGITAL CAMERAAuf der 3. Ebene ist u.a. eine Lithographie von Bert Gerresheim, 33 Auflage – (vergriffen) zu sehen, die er der HHSSocietät anläßlich des 100. Todestages von HHS geschenkt hat.
Zum HHS Vexierporträt schreibt B.G.:
Das Blatt zeigt HHS als „dandy-eccehomo“ – die Stirn bestückt mit Schreibfederhaltern, die eine „quasi-dornenkrone“ bilden- ein mehrdeutiger Hermann Harry wird hier assoziiert: eine dandy-schmerzliche und schmerzhumorige dichterexistenz.
Die ABB. zeigt links den Entwurf und rechts ein Blatt der endgültigen Ausführung .

Die Präsentation der Ausstellung ist mit maßgeblicher Unterstützung des Theatermuseums der Stadt Düsseldorf zustande gekommen.

Führungen durch die Ausstellungen sind -nach Vereinbarung- jederzeit möglich – auch im Winterhalbjahr.
Anmeldung per E-Mail hermannharryschmitz42@gmail.com


Die Literatur-Laterne kann auch für private Anlässe gemietet werden (allerdings ist hierfür die Mitgliedschaft in der Hermann-Harry-Schmitz-Societät Voraussetzung).